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Tagliatelle al salmone – mit oder ohne Parmesan? Was sagen die Italiener wirklich

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  Tagliatelle al salmone – mit oder ohne Parmesan? Was sagen die Italiener wirklich Tagliatelle al salmone gehört zu diesen Gerichten, die in vielen Küchen Europas völlig selbstverständlich sind. Sahnesauce, Lachs, Pasta. Fertig. Und dann kommt die Frage, die zuverlässig Diskussionen auslöst: Parmesan drüber oder lieber nicht? Manche winken ab. Andere reiben trotzdem. Wieder andere zitieren „die Italiener“, ohne genau zu wissen, wen sie eigentlich meinen. Zeit, das Thema sauber, aber nicht trocken aufzudröseln. Die kurze Antwort vorweg In Italien gilt: Parmesan zu Fischpasta ist unüblich und traditionell nicht vorgesehen. Verboten ist es nicht. Aber es widerspricht gängigen kulinarischen Konventionen. Und ja, diese Konventionen haben Gründe.  Tagliatelle al salmone – mit oder ohne Parmesan? Was sagen die Italiener wirklich? Woher kommt die Abneigung gegen Käse und Fisch? Die italienische Küche ist weniger dogmatisch, als ihr Ruf vermuten lässt, aber sie folgt klaren...

Kloster Maulbronn, die Wiege der Maultaschen?

 Das Kloster Maulbronn, im malerischen Kraichgau gelegen, zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Deutschlands. Mit seiner faszinierenden Geschichte, beeindruckenden Architektur und zahlreichen Geschichten ist es ein kulturelles Juwel, das Besucher aus aller Welt anzieht.

Geschichte des Klosters: Das Kloster Maulbronn wurde im Jahr 1147 von Graf Friedrich von Calw gegründet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Zentrum der Zisterzienser. Unter der Leitung von Abt Reiner entstand die eindrucksvolle Klosteranlage, die heute noch bewundert werden kann. Im Laufe der Jahrhunderte spielte das Kloster eine wichtige Rolle in der Region, sowohl als geistliches Zentrum als auch als wirtschaftliche Kraft.

Fakten und Zahlen:

  • Das Kloster Maulbronn ist seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt Besucher mit seiner gut erhaltenen Bausubstanz.
  • Die Klosteranlage umfasst eine Fläche von rund 24 Hektar und besteht aus verschiedenen Gebäuden, darunter die Klosterkirche, der Kreuzgang, das Laienrefektorium und das Mühlengebäude.
  • Die Klosterkirche, ein Meisterwerk der Zisterzienserarchitektur, besticht durch ihre klaren Linien und beeindruckende Akustik.
  • Maulbronn war nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein wirtschaftlicher Motor. Das Kloster besaß umfangreichen Landbesitz und betrieb Landwirtschaft sowie verschiedene Handwerksbetriebe.

Geschichten aus dem Kloster: Das Kloster Maulbronn hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Geschichten erlebt. Eine besondere Erzählung ist die des Novizen Friedrich Hölderlin, der im 19. Jahrhundert hier seine Ausbildung genoss. Der berühmte deutsche Dichter prägte das Kloster mit seiner poetischen Ader.

Eine weitere faszinierende Geschichte ist die der Maulbronner Himmelsleiter. Diese Wendeltreppe im Klosterhof soll den Mönchen einst als "Himmelsleiter" gedient haben, um in den Himmel aufzusteigen. Eine Legende, die die mystische Aura des Klosters unterstreicht.

Kuriositäten:

  • Im Kreuzgang des Klosters Maulbronn befindet sich der Brunnen des Lebens, der den Mönchen einst als Trinkwasserquelle diente. Die kunstvoll gestaltete Brunnensäule ist ein Beispiel für die handwerkliche Meisterschaft der Zisterzienser.
  • Im Laienrefektorium, dem Speisesaal der Laienbrüder, sind Fresken zu sehen, die biblische Geschichten und Alltagsszenen darstellen. Die detaillierten Malereien zeugen von einem regen künstlerischen Leben im Kloster.

Das Kloster Maulbronn ist nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für die spirituelle, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Zisterzienser. Ein Besuch führt nicht nur durch die Jahrhunderte der Geschichte, sondern ermöglicht auch das Eintauchen in die faszinierenden Geschichten und kuriosen Details dieses einzigartigen Ortes.

    Die Legende der Maultaschen

    Ob die Legende tatsächlich auf das Kloster Maulbronn zurückgeht oder auf andere Zisterzienserklöster dieser Zeit, bleibt unklar. Vieles spricht dagegen. Wahrscheinlich kamen die Maultaschen aus Italien.

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