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Girarrosto Fiorentino Rom: Toskanische Küche mit Dolce-Vita-Flair (2026 Erfahrungsbericht)

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  Girarrosto Fiorentino Rom: Toskanische Küche mit Dolce-Vita-Flair (2026 Erfahrungsbericht) Auch 2026 haben wir uns wieder ein paar Tage Rom gegönnt. Zwischen antiken Steinen, Espresso an jeder Ecke und dem ewigen Rauschen der Vespas gehört gutes Essen fest zum Pflichtprogramm. Dieses Jahr führte uns ein Abend in das Girarrosto Fiorentino . Eine Entscheidung, die sich als Volltreffer erwies. Wer gezielt nach Girarrosto Fiorentino Rom , nach authentischer toskanischer Küche in der Hauptstadt oder nach einem sehr gehobenen Steakrestaurant sucht, findet hier hoffentlich Orientierung. Einleitung & Hintergrund: Tradition trifft Filmgeschichte Das Il Girarrosto Fiorentino wurde in den 1960er Jahren eröffnet, mitten in der Hochphase der legendären „Dolce Vita“. Rom war damals nicht nur politisches Zentrum Italiens, sondern auch Filmmetropole. Cinecittà stand für internationales Kino, Stars und mondäne Abende. Entsprechend zog es Schauspieler und Regisseure an Orte wie dieses Re...

Die Reise der Ungeduldigen: Eine kulinarische Odyssee

 Die Reise der Ungeduldigen: Eine kulinarische Odyssee.

Es war einer dieser Tage, an denen das Abenteuer bereits beim Boarding beginnt. Wir - vier Männer mit einer Mischung aus Vorfreude und leichter Skepsis - starteten unsere Reise vom Baden-Badener Flughafen direkt nach Girona.
Die Reise hatten wir, um genau zu sein, schon vor 11 Monaten geplant, als wir ein Tisch im wohl besten Restaurant der Welt reserviert hatten.
Ein großes Fragezeichen schwebte über unseren Köpfen: Was würde uns erwarten?

Die Vorstellung war simpel und doch so komplex: Ein Besuch im "El Celler de Can Roca" - zweimal zum besten Restaurant der Welt gekürt. Die Roca-Brüder waren nicht einfach Köche, sie waren Künstler, Alchemisten des Geschmacks.

Unsere Ankunft in Girona war wie ein erster Blick in ein Märchenbuch. Die Stadt, alt und zeitlos, schien uns bereits zu flüstern: "Ihr seid hier, um etwas Besonderes zu erleben."

Als wir abends das Restaurant betraten, war es, als würden wir eine unsichtbare Schwelle zwischen dem Alltäglichen und dem Außergewöhnlichen überschreiten. Jeder Gang, jede Kreation war mehr als nur Essen - es war eine Erzählung, serviert auf Porzellan, gewürzt mit Leidenschaft und Präzision.
Auch bei der Weinauswahl gab es nichts zu beanstanden. Meine Lieblingsweine waren fast alle komplett vertreten. 

Das Essen? Purer Wahnsinn, gepaart mit staunen.
Die Aromen tanzten, die Texturen spielten Verstecken auf unseren Zungen. Wir waren nicht mehr nur essende, sondern Teilnehmer einer kulinarischen Performance. Jeder Bissen erzählte eine Geschichte, jedes Gericht war ein Gedicht.

Am Ende waren wir mehr als nur satt. Wir waren verzaubert, inspiriert, verändert.

Unsere Begeisterung war so groß, dass wir am nächsten Tag sofort wiederkommen wollten. Doch der Kellner lächelte mild und sagte: "Sorry, wir sind ausgebucht. In elf Monaten wieder."

Elf lange Monate. Eine Ewigkeit für vier ungeduldig Verliebte in die Kunst des Essens. Aber wir wussten: Dieses Warten würde sich lohnen.

Die Reise nach Girona war eine Lektion in Geduld, Perfektion und der zutiefst menschlichen Fähigkeit, Momente zu erschaffen, die in Erinnerung bleiben.

El Celler de Can Roca, sehr empfehlenswert.

Hier am Eingang vom El CELLER DE CAN ROCA, Girona, mit meinem Vater Francesco.
Es war eine wunderbare Reise.


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