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Die Haute Cuisine: Wie aus höfischer Etikette Fine Dining entstand

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  Die Haute Cuisine: Wie aus höfischer Etikette Fine Dining entstand Haute Cuisine klingt heute nach weißen Tischdecken, pinzettenpräzisen Tellern und Weinkarten, die dicker sind als manch ein Roman. Doch der Ursprung dieser gehobenen Kochkunst ist viel älter – und deutlich chaotischer – als viele vermuten. Zwischen höfischen Rivalitäten, italienischen Einflüssen und einer Prise Küchenrevolution entstand ein System, das bis heute in Fine-Dining-Restaurants im Kern weiterlebt. Von der mittelalterlichen Tafel zur höfischen Ordnung Bevor Frankreich zur kulinarischen Weltmacht wurde, war Essen vor allem ein gesellschaftliches Spektakel. Große Festtafeln, viel Fleisch, viel Gewürz, wenig Struktur. Anordnung, Temperatur oder Gargrad? Eher nebensächlich. Wichtig war, wer mitspeiste – nicht, was . Im 14. und 15. Jahrhundert tauchten die ersten Kochbücher in Frankreich auf – etwa Guillaume Tirels „Le Viandier“. Darin findet man erstaunlich moderne Ideen: Menüfolgen, Arbeitsteilung in d...

Coq au Vin: Ein Klassiker der französischen Küche mit Roberto Mosquera

 Herzlich willkommen, liebe Leser von www.kochen.online! Heute entführen wir euch in die Welt der französischen Kulinarik mit einem absoluten Klassiker: Coq au Vin. Doch bevor wir in die Details des Rezepts eintauchen, werfen wir einen Blick auf die Ursprünge und die faszinierende Geschichte dieses köstlichen Gerichts.

Ursprung und Geschichte von Coq au Vin:

Coq au Vin, übersetzt "Hahn in Wein", ist ein traditionelles französisches Schmorgericht, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die Idee hinter diesem Gericht war es, ältere Hähne, die nicht mehr für die Eiweißproduktion geeignet waren und daher zäh wurden, in einem aromatischen Weinbrühe zu schmoren, um sie zart und schmackhaft zu machen.

Die genaue Herkunft des Coq au Vin ist nicht eindeutig geklärt, aber es wird angenommen, dass das Gericht aus der ländlichen französischen Küche stammt. Es entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Symbol der französischen Kochkunst und ist heute auf Speisekarten in aller Welt zu finden.

Das Rezept zum Nachkochen: Coq au Vin Rouge mit Wurzelgemüse, Pilzen und Herzoginkartoffeln:

Zutaten:

  • 1 Huhn (ca. 1,5 kg), in Teile geschnitten
  • 750 ml Rotwein
  • 200 g Speck, gewürfelt
  • 200 g Champignons, geviertelt
  • 2 Zwiebeln, grob gehackt
  • 3 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Mehl
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Olivenöl
  • Für die Herzoginkartoffeln: Kartoffeln, Butter, Eigelb, Muskatnuss
Coq au Vin: Ein Klassiker der französischen Küche mit Roberto Mosquera.


Zubereitung:

  1. Das Huhn salzen, pfeffern und in Mehl wenden.
  2. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und den Speck anbraten, bis er knusprig ist. Das Huhn hinzufügen und von allen Seiten anbraten.
  3. Zwiebeln, Karotten und Knoblauch hinzufügen und anbraten, bis sie weich sind.
  4. Tomatenmark einrühren und kurz anbraten. Mit Rotwein ablöschen.
  5. Champignons, Thymian und Lorbeerblätter hinzufügen. Den Topf abdecken und bei schwacher Hitze etwa 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen, bis das Huhn zart ist.
  6. Für die Herzoginkartoffeln: Kartoffeln kochen, stampfen und mit Butter, Eigelb und Muskatnuss vermengen.
  7. Das Coq au Vin servieren, garniert mit frischem Thymian, dazu die Herzoginkartoffeln.

Ein kulinarischer Erfolg mit Roberto Mosquera:

Unser lieber Freund Roberto Mosquera, der derzeit eine Kochausbildung absolviert, hat sich an die Zubereitung von Coq au Vin gewagt – und das mit großem Erfolg, wie das beigefügte Foto zeigt. Sein Coq au Vin Rouge mit Wurzelgemüse, Pilzen und Herzoginkartoffeln ist ein echter Genuss für die Sinne. Bravo, Roberto, für dieses beeindruckende kulinarische Meisterwerk!

Wir hoffen, dass ihr euch von dieser französischen Köstlichkeit inspirieren lasst und sie in eurer eigenen Küche ausprobiert. Bon appétit!

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